Unser Verein
Wir sind ein eingetragener Verein und praktizieren derzeit ausschließlich Aikido. Unseren Verein haben wir am 30.08.1999 gegründet. Vorher gab es ca. 2 Jahre lang eine Aikido-Gruppe, die von Barbara Priewe-Hofmann ins Leben gerufen wurde.
Barbara Priewe-Hofmann war auch die Initiatorin der Vereinsgründung und stand dem Verein fast 10 Jahre vor. Wir haben ihr viel zu verdanken! Inzwischen ist die Vereinsführung aber in andere Hände übergegangen.
Angefangen haben wir in einem ehemaligen Atelier, wo wir bis Anfang 2009 trainiert haben, daher unser Name.
Derzeit haben wir über 40 Mitglieder, manche sehr aktiv, andere weniger, aber jeder ist bei uns willkommen.
Der Vorstand, der derzeit unseren Verein leitet, besteht aus der
| 1. Vorsitzenden: | Annette Kreiner |
| 2. Vorsitzenden: | Beate Gregor |
| Kassenwart: | Klaus Kürzinger |
Hier findet ihr auch einen Aufnahmeantrag unsere aktuelle Satzung und unseren Flyer .
Unser Verein ist Mitglied im Aikikai Deutschland e.V. sowie im Sportbund Pfalz und dem dazugehörigen Fachverband FA-RLP.
Beiträge
Probetraining:
Interessenten können 2x zum kostenlosen Probetraining kommen.
Bei Interesse an einem Probetraining bitten wir um telefonische Anmeldug bei Annette Kreiner (06237 - 60394). Alternativ kann man sich auch per Mail an info [at] aikido-im-atelier.de anmelden.
10er Karte:
Danach bieten wir als Alternative eine „10er Karte“ an, die zur Teilnahme an 10 Trainingseinheiten berechtigt und es ermöglicht, Aikido vor dem Eintritt in den Verein intensiver kennen zu lernen. (Da es hierbei darum geht, die Sportart intensiver kennen zulernen, sollte diese innerhalb von 4 Monaten aufgebraucht werden.)
| Erwachsene: | 35 Euro |
| Jugendliche: | 25 Euro |
Mitgliedsbeiträge:
| Erwachsene: | 16 Euro / Monat |
| Jugendliche: | 11 Euro / Monat |
| Kinder: | 7 Euro / Monat |
| Familien: | -2 Euro / Person / Monat |
AiA in der Presse
Kampfkunst und Skulpturen
Was hat ein Atelier mit Aikido zu tun?…und wo, bitteschön, liegt Fußgönheim?
Hamburg, Düsseldorf, Darmstadt, Karlsruhe, Freiburg,.... diese Städte sollte eigentlich jeder kennen. Und Aikidoka waren vielleicht sogar schon zwecks Ausübung ihrer Leidenschaft in einer dieser Städte. Aber manchmal verschlägt es sie auch an unbekanntere Orte und dann kommen sie auf die Idee, gerne dort vor Ort Aikido machen zu wollen. Oft bleibt da halt nur die Möglichkeit, selber ein Dojo zu gründen. So geschehen vor mehr als einem Jahrzehnt in Maxdorf. -Maxdorf? Hey - wo ist denn das?
Budo mit Kunst
Maxdorf liegt zwischen Ludwigshafen am Rhein und Bad Dürkheim. Dorthin war Barbara Priewe-Hofmann gezogen, die eben diese Idee hatte, dass man auch in einem Dorf Aikido machen könnte. Und den Platz dazu fand sie in einem ehemaligen Atelier. Das Atelier wurde früher von einem Bildhauer Namens Theobald Hauck als Arbeitsstätte genutzt. Das war der Großvater von Barbaras Mann. So wurde das inzwischen ungenutzte Atelier zu einem Aikido Dojo. Zuerst hatte Barbara eine Zeitlang eine private Aikido-Schule, bis sie auf die Idee kam, einen Verein zu gründen.
Das geschah im August 1999. Der Verein bekam den Namen "Aikido im Atelier", so fand die Lokalität eine Würdigung. Jahrelang haben wir im Atelier trainiert, während Büsten und Skulpturen von den hohen Fensterbrettern auf uns herabschauten und Bilder an den Wänden hingen.
Das war künstlerisch recht anregend, jedoch soll nicht verschwiegen werden, dass das Atelier nicht sehr groß war. Das heißt, für einen Bildhauer wahrscheinlich schon, beim Aikido bekam man aber Platzangst, wenn mal mehr als zehn Leute kamen. Und manchmal wurden auch noch Sachen im Atelier abgestellt. So bekamen wir beispielsweise im Winter Gesellschaft von einer Palme. An die konnten wir zur Weihnachtsfeier zwar unsere Lichterkette hängen, aber den Platz, den sie gebraucht hat, der hat uns dann gefehlt. Eine größere Halle wäre also nicht schlecht gewesen.
Kein Platz für Kampfkünstler
Jetzt mag ja in der Aikido-Welt niemand Maxdorf kennen, es ist allerdings die Heimat des größten Dorfsportvereins der Pfalz. Der ist so groß, weil er sehr aktiv ist und damit die Maxdorfer Sportstätten oft benötigt. Für eine kleine Aikidogruppe war da kein Platz mehr.
In der Nachbargemeinde Fußgönheim - ah, das kennen wir doch aus der Überschrift - jedoch gibt es eine schöne Mehrzweckhalle. Die wurde wenig genutzt, weil die Fußgönheimer zur Zeit vor allem Fußball spielen. Und das tun sie meistens draußen.
Und die Fußgönheimer fanden die Idee, dass wir bei Ihnen Aikido machen wollen, ebenfalls gut. So zogen wir im Januar 2009 nach Fußgönheim um und haben dabei unsere Mattenfläche gleich ein bisschen aufgestockt. Bei unserer neuen Kindergruppe gab es so viel Interesse, dass wir leider gar nicht alle Kinder nehmen konnten.
Kartoffeln, Musik und Füchse
Fußgönheim liegt genau wie Maxdorf, zwischen Ludwigshafen und Bad Dürkheim und ist Sitz des deutschen Kartoffel-Museums. Weil das aber vielleicht auch nicht jeder kennt sei hier gesagt: alle, die auf der Fahrt zu Aikidolehrgängen auf der A61 das Autobahnkreuz Ludwigshafen passieren, fahren höchstens drei Kilometer daran vorbei. Falls mal jemand Urlaub in der Pfalz macht, kann er gerne bei uns reinschauen. Bei uns im Dojo, das Kartoffelmuseum hat nur einmal im Monat auf.
Fußgönheim hat nun seinen Namen nicht etwa von den unbestreitbar schönen Füßen seiner Bewohner, sondern von Fuchs-Gönheim. Wobei wir noch nicht erforscht haben, ob es dort früher besonders viele Füchse gab, oder ob die Gönheimer besonders schlaue Füchse waren.
Die Kunst müssen wir in unserem neuen Dojo auch nicht vermissen, wir sind jetzt nur von der Bildenden Kunst zur Musik gewechselt. Beim Montagstraining werden wir des Öfteren von einem Polizeiorchester begleitet, das im Nebenraum probt. An anderen Tagen wird die Halle noch von den Jagdhornbläsern genutzt.
Viel Wandel, viel Aufschwung
So wird der Wandel offensichtlich: Von der privaten Gruppe zum Verein. Von Maxdorf nach Fußgönheim. Von Skulpturen zur Musik. Auch die Übungsleiter haben inzwischen gewechselt. Barbara widmet sich derzeit dem Yoga, und Uli Frenzel, von dem wir auch ein paar Jahre lernen durften, braucht jetzt seine Kraft für anderes. Dafür musste Stefan Behr, der aus Darmstadt in die Pfalz gezogen war, diesmal nicht selber eine Gruppe zu gründen, es gab uns ja schon. Und die Palme, die lebt inzwischen auch woanders - eines Sommers war sie im Freien so groß geworden, dass man sie im Herbst nicht mehr ins Atelier räumen konnte.
Inzwischen gibt es den Verein seit zehn Jahren und zur Feier haben wir einen Lehrgang mit Matthias Zöller aus Darmstadt gemacht. Der hat uns allen viel Spaß gemacht, auch den Kindern, die mit dabei waren.
Auch für neue Leute bei uns ist es jetzt nicht mehr einsichtig, warum wir nach wie vor "Aikido im Atelier" heißen. Da es jetzt diesen Text gibt, können wir für die einfach eine Kopie machen, dann wird alles klar.
Wochenblatt vom 12.08.2009 (Ausgabe Mutterstadt, Altrip, usw. / Süd)
Aikido im Atelier
FUSSGÖNHEIM: Lehrgang zum zehnten Geburtstag
Der Verein "Aikido im Atelier" feiert am 29. August das 10jährige Bestehen mit einem Lehrgang mit Matthias Zöller.Der Verein "Aikido im Atelier" feiert sein zehnjähriges Bestehen. Zum Jubiläum organisiert der Verein am 29. August in der Mehrzweckhalle in Fußgönheim einen Lehrgang mit Matthias Zöller (4. Dan Aikikai) aus Darmstadt. Zu dieser Veranstaltung werden auch Aikidoka aus anderen Dojos erwartet. Extra für die Kindergruppe ist eine gemeinsame Trainingseinheit mit den Erwachsenen vorgesehen. Interessierte sind bei freiem Eintritt zum Zuschauen eingeladen. Zu folgenden Uhrzeiten ist dazu Gelegenheit: 10 bis 12 Uhr Aikido, 14.30 bis 15.30 Uhr Stock und Schwert, 15.30 bis 17 Uhr Aikido gemeinsam mit den Kindern. Danach geht es dann zum gemeinsamen Feiern. Für interessierte Anfänger wird ab 21. September ein neuer Anfängerkurs angeboten. Der Verein Aikido im Atelier wurde am 30. August 1999 in Maxdorf auf Initiative von Barbara Priewe-Hofmann, 2. Dan Aikikai, gegründet. Da das Training damals im ehemaligen Atelier des Bildhauers Theobald Hauck stattfand, bekam der Verein den Namen "Aikido im Atelier". Die schwierigen Anfangsjahre sind mittlerweile überstanden und einiges hat sich in der Zeit geändert. Inzwischen hat der Verein seine Trainingsstätte, sein "Dojo", nach Fußgönheim in die Mehrzweckhalle verlegt. Grund war der Wunsch nach mehr Raum für Wachstum. So konnte wieder eine Kindergruppe eingerichtet werden, die viel Zuspruch erhält und bereits an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Ebenso erfreulich ist die wachsende Zahl Jugendlicher, die gemeinsam mit den Erwachsenen trainieren. Informationen: Telefon 06237 60394. Internet: www.aikido-im-atelier.de. (heb/ps)
Die Rheinpfalz, Marktplatz regional, Ausgabe 93, vom 22.04.2009, von Lothar Selbach
Stärke für Körper und Geist
VEREIN(T) IN DER REGION: Seit zehn Jahren lehrt der Aikido-Verein Maxdorf japanischen Kampfsport
MAXDORF. Nicht Muskelkraft und Kräftemessen ist das Grundprinzip von Aikido, sondern die körperliche Geschmeidigkeit. In Maxdorf wird der japanische Kampfsport inzwischen seit zehn Jahren ausgeübt.
"Aikido sei kein Kampfsport im üblichen Sinne, es geht nicht um Sieg durch Kampf und Gewalt", erläutert Barbara Priewe-Hofmann, die Gründerin des Maxdorfer Aikido-Vereins. Im Vordergrund stehe das Harmonisieren gegensätzlicher Kräfte, nämlich der von Angreifer und Verteidiger. Vor zehn Jahren hat die Diplom-Pädagogin den verhältnismäßig jungen japanischen Sport nach Maxdorf gebracht und einen Verein gegründet. Vor 25 Jahren habe sie als Studentin im ersten Semester beim Hochschulsport in Oldenburg Bekanntschaft mit dieser Sportart gemacht. Diese werde erst seit 1955 in Deutschland gelehrt. Die Techniken basieren auf traditionellen alten Budo-Disziplinen und Samuraikünsten, entwickelt hat sie der 1969 verstorbene Marihei Ueshiba. Er war überzeugt, dass die Menschheit eine Familie sei und die Welt in Harmonie geschaffen ist. Dieser Haltung habe er in Aikido Ausdruck verliehen, erzählt Priewe-Hofmann.
Nach Volkshochschulkursen habe sie sich entschlossen, in der Verbandsgemeinde Maxdorf in einem Aikido-Verein die Techniken zu vermitteln. "Aikido ist eine geistige und körperliche Schulung, geeignet für jedes Lebensalter", sagt die Trainerin und Vorsitzende. Die japanischen Schriftzeichen bedeuten: den Weg "Do", die Harmonie "Ai", die geistige Kraft und Lebensenergie "Ki" und "Hara" das Bauchgefühl. "Denn nur das harmonische Zusammenwirken von Körper und Geist bedeute wahre Stärke", sagt Priewe-Hofmann.
Das ehemalige Künstler-Atelier von Theobald Hauck in der Maxdorfer Sohlstraße wurde für neun Jahre Trainingsstätte für die Aikido-Mitglieder. Das Besondere der Sportstätte: Es gab dort ringsum an den Wänden künstlerische Exponate des Ehrenbürgers Hauck, während der Fußboden von den dicken Trainingsmatten restlos bedeckt war. In den neun Jahren konnte die erfahrene Trainerin mehrere hundert Aikido-Schüler mit dem Sport vertraut machen. Mittlerweile ist der Verein anerkanntes Mitglied im Deutschen Sportbund.
Im Training erlernen die Teilnehmer die fließenden und dynamischen, natürlichen Bewegungsmuster, wie Kreisen und Spiralen. Durch Ausweichen und Umlenken der Angriffsenergie wird der Angriff entschärft und in eine gemeinsame Bewegung umgewandelt, bis zur abschließenden Wurf- oder Haltetechnik. Dock Aikido bedeute nicht nur das Erlernen von bestimmten Bewegungsabläufen und Techniken, sonder ebenso die Arbeit an der eigenen Person: durch Training, das bis in hohe Alter fortgesetzt werden kann. Denn das Prinzip des Aikido bedeute, mit sich und der Welt im Einklang zu sein und die eigenen Fähigkeiten auszubauen.
Wichtige Bausteine des Trainings seien neben der Fallschule und den Techniken, auch die Meditation, bewusstes Atmen und Entspannung. Die Arbeit mit Holzschwert und Stock fördere beispielsweise die Konzentration. Die Praxis des Aikido fördere sämtliche motorischen Grundeigenschaften wie Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit und die daraus resultierenden Verbesserungen der Körperfunktionen, erklärt Priewe-Hofmann. So können sich beispielsweise die Gelenke stabilisieren, die Lungenkapazität vergrößern, der Stoffwechsel angeregt und Haltungsschwächen ausgeglichen werden. Ebenso werde die Fähigkeit gefördert, mit Stress umzugehen.
Den zehnten Geburtstag des Vereins können die teils langjährigen Mitglieder in der neuen Traingsstätte, der Mehrzweckhalle Fußgönheim, mit einem so genannten "Vier-Dan-Trainer" feiern. Der Vereinssitz bleibt in der Maxdorfer Frankenstraße. Die neue Trainingsstätte, in die der Verein im Januar gewechselt ist, bietet wesentlich mehr Fläche als das Atelier, weshalb für 1000 Euro zwanzig neue Trainingsmatten zusätzlich angeschafft wurden. Unterstützt wird Barbara Priewe-Hofmann inzwischen von Anette Kreiner und Übungsleiter Stefan Behr, auch bei den Schnupper- und Kinderangeboten.
Wochenblatt vom 07.02.2007 (Ausgabe Mutterstadt, Altrip, usw. / Süd)
Defensive aber wirksame Selbstverteidigungstechniken
MAXDORF: Aikido im Atelier mit neuem Anfängerkurs
Der Maxdorfer Verein Aikido im Atelier bietet Interessenten einen Aikido-Einführungskurs an. Erfindet am 24. Februar und am 3. März jeweils von 14 bis 18 Uhr statt. Geplant sind jeweils zwei Trainingseinheiten zu 1,5 Stunden mit einer Pause zum Erfrischen und kennenlernen. Der Kurs soll die Teilnehmer dazu befähigen, am regulären Training teilzunehmen. Dieses TRaining findet für Anfänger montags von 19.30 bis 21 Uhr statt. Wer bereits gut rollen kann, darf auch donnerstags von 19.30 bis 21 Uhr kommen. Angesprochen sind Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren. Die Teilnehmergebühr beträge 30 Euro für Erwachsene und 20 Euro für Jugendliche. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter der Telefonnummer (06237) 60394 (Annette Kreiner). Das Training findet im Atelier Hauck, Sohlstraße 28 in Maxdorf statt. Aikido bietet einen friedvollen Weg der körperlichen und geistigseelischen Bildung auf Grundlage defensiver, aber wirksamer japanischer Selbstverteidigungstechniken gegen unbewaffnete und bewaffnete Angreifer. Aikido ist kein Kampfsport im üblichen Sinne: Nicht Sieg durch Kampf und Gewalt ist das Grundprinzip, sondern das Harmonisieren gegensätzlicher Kräfte von Angreifer und Verteidiger, es geht nicht um Muskelkraft und Kräftemessen, sondern um körperliche Geschmeidigkeit, innere Gelassenheit und geistige Präsenz. Außerdem fördert der Sport sämtliche motorischen Grundeigenschaften wie Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit. (heb)